Logo Helmut-Michael-Vogel

Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern

Nachfolgend finden Sie Informationen und Texte, die für friedenspolitische Informations- und Bildungsarbeit verwendet werden können.

Wir bitten um Quellenangabe, falls Sie die Texte verwenden oder verlinken. Sie können die Texte benutzen unter den Bedingungen:

Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/

Autor der Texte, falls nicht anders vermerkt: Thomas Rödl M.A., Geschäftsführer des HMV- Bildungswerkes.

 


Sicherheit neu denken - von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik
ein kompletter Umstieg von der militärischen zu ziviler Sicherheitspolitik ist möglich – das zeigt ein entsprechendes Szenario der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Das Szenario lädt dazu ein, eine Zukunft zu denken, in der wir pro Jahr 80 Mrd. Euro in die zivile Krisenprävention anstatt in die Bundeswehr investieren. Grundlage sind bereits erprobte und realisierte Instrumente ziviler Prävention, gerechtes Wirtschaften, die Förderung nachhaltiger Entwicklung im Nahen Osten und Afrika sowie eine Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. der Eurasischen Wirtschaftsunion.

So könnte die OSZE zur polizeilichen Sicherheitsorganisation für Europa ausgebaut und die Bundeswehr komplett zum Technischen Hilfswerk transformiert werden.

Das Szenario zeigt auf, wie wir erprobte Instrumente gewaltfreier Krisenprävention konsequent weiterentwickeln und uns der Möglichkeit einer aktiven gewaltfreien Sicherheitspolitik öffnen können. Und es beschreibt, wie durch eine gemeinsame Kampagne der Zivilgesellschaft und der Kirchen entsprechende Bundestagsbeschlüsse im Jahr 2025 und 2035 vorbereitet werden könnten.

Ralf Becker, Projektkoordinator der Evangelischen Landeskirche in Baden, stellt am Freitag Abend das Szenario und die geplante Kampagne zur Umsetzung des Szenarios vor, die seit 2019 von einem 15-köpfigen Team aus 14 Organisationen vorbereitet wird.

www.sicherheitneudenken.de

(Autor: Ralf Becker; Autorenteam)

Eine Einführung in das Konzept "Sicherheit neu denken" sowie eine dikritische Diskussion von drei Teilbereichen war Gegenstand der letzten Internationalen Münchner Friedenskonferenz.


Ukraine und Krim- Konflikt

wie ist der sog. Ukraine- und Krim-Konflikt entstanden?

Ein Text zur kurzen Information über die Entstehung des Konflikts und die Entwicklung bis April 2015,

Im zweiten Teil mit Bildern und Landkarten zur Verwendung als Referentenmaterial. Hinweis: Das Bildungswerk hat kein Copyright auf die verwendeten Bilder und Schaubilder, das Material ist nur für nicht-kommerzielle Bildungsveranstaltungen gedacht.

(Autoren: Harald Will, Thomas Rödl)


 

Bundeswehr Nein Danke – Warum PazifistInnen das Militär ablehnen

Fast jeder Staat auf der Welt beansprucht für sich das Recht, eine Armee aufzustellen. Zur Begründung wird meist angeführt, man müsse sich schützen können. Doch Militär dient immer anderen Zwecken: der Erhaltung und Ausweitung von Macht, der Durchsetzung von Interessen, der Kontrolle von Territorium und der Zerstörung von gegnerischen Militärstrukturen im Krieg, falls für nötig erachtet (mehr ….)
 
Dieser Artikel erschien redaktionell leicht verändert in der DDS, Zeitschrift der GEW Bayern, September 2016, hier zum Ausdrucken und zur Verwendung:
Bundeswehr Nein Danke (als pdf)
 
Faltblatt "Wozu Bundeswehr"

 
Warum uns die Bundeswehr nicht schützt

Immer wieder wird behauptet, die Bundeswehr sei nach wie vor notwendig, um Deutschland notfalls gegen einen Angreifer verteidigen zu können. Doch die Bundeswehr soll in Zukunft vor allem international eingesetzt werden, unter anderem zur Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen. Außerdem gilt: militärische Verteidigung schützt nicht, sie führt zur Selbstzerstörung (mehr....)
Autor: Harald Will

 

Wie die Abschaffung der Bundeswehr praktisch funktionieren könnte...
 
Die PazifistInnen vertreten die Forderung nach Abschaffung der Bundeswehr seit etwas mehr als 20 Jahren. Konsens bei den MilitärabschafferInnen ist, dass es einen langen Prozeß gesellschaftlicher Diskussion geben wird, bis es eine relevante und qualifizierte Mehrheit für diese Politik geben wird. In diesem Prozeß wird man auch immer wieder die Modalitäten der Abschaffung diskutieren müssen. (mehr)
 

Die folgenden Texte von Harald Will sollen Argumentationshilfen für die Auseinandersetzung mit Bundeswehroffizieren an Schulen sein:

 

Frieden schaffen - mit militärischen Mitteln nicht zu machen

In den Verlautbarungen von Regierung und Militärführung wird gern betont, Frieden zu schaffen sei der eigentliche Auftrag der Bundeswehr. Selbst wenn dies tatsächlich die Aufgabe des deutschen Militärs wäre – sie ließe sich letztlich nicht durchzuführen. Denn wirklicher Friede ist mit kriegerischen Mitteln nicht zu erreichen (mehr ...)
 
PR fürs Militär: Jugendoffiziere an der Schule
Sie sind für ihren Job hervorragend ausgebildet, sie sind eloquent und sie versuchen, Jugendliche im Sinn des Militärs zu beeinflussen: Jugendoffiziere der Bundeswehr. Auf Einladung von Schulen kommen sie in die Klasse und halten dort Vorträge (mehr...)
 
Unterrichtsvorbereitung vom Verteidigungsministerium
Die Bundeswehr versucht nicht nur, Schülerinnen und Schüler direkt durch die Auftritte von Jugendoffizieren in Schulklassen zu beeinflussen. Sie will auch auf die Unterrichtsgestaltung von LehrerInnen einwirken. Dazu dienen ihr attraktiv und professionell gestaltete Unterrichtsmaterialien, die ein unabhängig wirkender Verein herausgibt (mehr.....)
 
POL&IS - der simulierte Krieg im Klassenzimmer
Ein besonderes Kapitel in Sachen Bundeswehr-PR ist das Simulationsspiel „Politik und Internationale Sicherheit“, POL&IS. Jugendoffiziere spielen es mit SchülerInnen ab der 10. Jahrgangsstufe. Es soll Wissen über die Abläufe internationaler Politik vermitteln. Problematisch: Das Spiel suggeriert, dass der Einsatz von militärischen Mitteln oft alternativlos ist (mehr...)


Zivile Konfliktbearbeitung

Statt militärischer Interventionen können Konflikte frühzeitig mit zivilen und politischen Mitteln bearbeitet werden.

Zivile Konfliktbearbeitung meint die Einflussnahme auf Konflikte mit zivilen, diplomatischen, rechtsstaatlichen oder gewaltfreien Mitteln zum Zwecke der Vermeidung von Krieg und Bürgerkrieg. Konflikte wird es immer geben, aber sie müssen nicht notwendigerweise zu Krieg führen. Konflikte lassen sich bearbeiten, aushalten oder lösen. Es gibt viele Anzeichen zur Erkennung von kriegsträchtigen Konflikten.

Wer Kriege verhindern will, darf den Konfliktparteien keine Mordwerkzeuge liefern,

muss rechtzeitig diejenigen Gruppen politisch unterstützen, die für Demokratie, Menschenrechte und Gewaltfreiheit eintreten, muss den Dialog zwischen verfeindeten Gruppen fördern. Mehr zum Thema

Faltblatt Zivile Konfliktbearbeitung - derzeit vergriffen

 
Für den Schutz der Menschenrechte durch Prävention.

Der Trägerkreis der Münchner Friedenskonferenz hat ein Manifest "Schutz der Menschenrechte durch Prävention" erarbeitet. In der Präambel des Textes wird betont, man akzeptiere „die Verantwortung der Staaten wie der Zivilgesellschaft für den Schutz der Menschen vor Verbrechen wie Völkermord, Vertreibung, Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Krieg sei jedoch kein Mittel, um Konflikte zu lösen oder Menschenrechte zu schützen. Das hätten die Militärinterventionen des Westens bzw. der USA und ihrer Verbündeten der letzten Jahrzehnte bewiesen: Sie „sind alle gescheitert, gemessen an ihren vorgegebenen Zielen wie Einhaltung der Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.“

Notwendig ist deshalb ein grundsätzlich neuer Ansatz für die Verhinderung von Kriegen und den Schutz der Menschenrechte: „Die Antwort auf die Spirale der Gewalt kann nur die Rückgewinnung der Vision der Entmilitarisierung der Politik und der allgemeinen und vollständigen Abrüstung sein.“

Wie aber lässt sich Friedenspolitik konkret umsetzen, welche Foren und Institutionen braucht man dazu? Hier weist das Manifest den Vereinten Nationen und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE, eine wichtige Rolle zu. Beide, heißt es im Text, seien „grundlegende Foren für zivile Konfliktbearbeitung zwischen den Staaten und sollten als solche umfassend akzeptiert und genutzt werden.“

der ganze Text
(überarbeitete Version vom Januar 2017; Thomas Rödl in Zusammenarbeit mit dem Team der Internationalen Friedenskonferenz)
 

Friedenspolitik der Bundesrepublik Deutschland?

Nach der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist „das deutsche Volk“ „vom Willen beseelt, dem Frieden der Welt zu dienen“. Die Artikel 26 und 24 des Grundgesetzes verbieten einen Angriffskrieg und ermöglichen die Einordnung der Bundesrepublik in ein System gemeinsamer Sicherheit. Wie steht es um die Umsetzung des Verfassungsauftrages in die politische Praxis? Einige Aspekte dieser Frage beleuchtet der Beitrag von Thomas Rödl beim Expertenhearing im Rahmen der Münchner Friedenskonferenz 2016. Der ganze Beitrag hier

Die Thesen ausführlicher und im Zusammenhang "Was haben wir gelernt"


Die Rolle Deutschlands im Krieg gegen den Terrorismus

Der folgende Beitrag wurde als Einführung zur Veranstaltung mit der US-amerikanischen Friedensgruppe "Code Pink" vorgetragen. diese Gruppe engagiert sich gegen die Kriege der USA und speziell gegen die Kriegsführung mit bewaffneten Drohnen. Deutschland unterstützt diese Kriege politisch und strategisch,  weil die US-amerikanischen Streitkräfte von deutschem Gebiet aus operieren können.

Der ganze Beitrag hier


Krieg und Frieden - eine Einführung

Die Präsentation wurde von Werner Mesnaric  für einen Vortrag an einer Schule entwickelt und erfolgreich eingesetzt. Die einzelnen Folien enthalten  zusätzliche  Texte, die  beim Herunterladen sichtbar werden ( Frühjahr 2020).

hier zu finden:  https://erlangen.dfg-vk.de/erlangen-vortraege 

Themen der 11 Folien:
-  Umweltschutz und Militär
-  Was bedeutet Frieden?
-  Was sind die Auslöser von Konflikten?
-  Kann man ein Industrieland militärisch verteidigen?
-  Kann man sich auch mit zivilen Mitteln verteidigen?
-  Wie kann man Terroristen bekämpfen?
-  Was kann jeder für den Frieden tun?
-  Soldat - Ein ganz normaler Beruf?


Abrüstung und Rüstungskonversion

Ca. 70 000 Beschäftigte arbeiten in der Rüstungsindustrie, bei ca. 40 Millionen Beschäftigten in Deutschland (2012)

Es gibt keine aktuelle und umfassende Bestandsaufnahme der Zahl der Beschäftigten im Bereich Rüstung und Militär.

In vielen Artikeln und Beiträgen wird die Zahl 70 000 genannt, eine Quelle für diese Zahl ist nicht bekannt.

Das HMV-Bildungswerk in Bayern beschäftigt sich mit Umfang und Bedeutung der Rüstungsindustrie.

Im November 2012 war es Mitveranstalter einer  Tagung zur Rolle der Rüstungswirtschaft in Bayern.

Die Dokumentation der Tagung im November 2012: "Bayern unter Waffen!  Wirtschaft ohne Rüstung - geht das?"  derzeit nur noch online verfügbar.

Überlegungen zur Konversion der Rüstungsindustrie sind im Faltblatt: Umstellung fördern! (von 2008) zu finden, das in Zusammenarbeit mit dem HMV-Bildungswerk entstanden ist.


 

Friedensarbeit fördern - Spenden Sie für die Projekte des HMV- Bildungswerkes!

Konto des Bildungswerkes bei der GLS-Bank:
Konto-Nr.: 82 171 20 800, BLZ : 430 609 67
IBAN: DE374306 0967 8217 1208 00
BIC: GENODEM1GLS,  GLS-Bank

 

Gooding - Gutes tun durch Einkauf über gooding im Internet

Unterstützen Sie das HMV-Bildungswerk durch Ihren Einkauf über Internet.

Sie suchen sich einen Laden aus, wählen einen guten Zweck, in diesem Fall das HMV- Bildungswerk, und kaufen über Internet ein wie immer.

https://www.gooding.de/

Das HMV- Bildungswerk erhält eine Prämie, abhängig vom Rechnungsbetrag.

https://www.gooding.de/projekte-und-vereine

Bei der Suche nach dem richtigen Verein geben Sie ein: HMV

Home :: Impressum