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Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern

FKF-20...

Stand 10.1. 2018

 

Freitag 16.2., 19:00 Uhr                     Internationales Forum                                Altes Rathaus

Dr. Franz Alt, Publizist: Kommt endlich zur Vernunft! Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov

Nela Porobic Isacovic, Internat Frauenliga, Bosnien: Friedensarbeit in Bosnien.

Wiederaufbau, Frauen- und Menschenrechte und sozialer Wandel nach dem Bürgerkrieg.

Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force: Was will die Nonviolent Peace Force?

Grußwort: Leo Hoffmann- Axthelm (ICAN – Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen)

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt,

Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

Musikalische Umrahmung: Münchner Saitentratzer

Grußwort der Landeshauptstadt München: Christian Vorländer

 

Samstag 17.2., 10:00 bis 12:00, Einlass ab 9:30 Uhr: Gesprächsforum                         DGB- Haus

mit den ReferentInnen des Internationalen Forums

 

Samstag 17.2., 19:00 – 21:00, Einlass ab 18:00 Uhr                                               DGB- Haus

Aktuelle Diskussionsrunde:

Atomwaffen abschaffen im Spannungsfeld von EU – USA – Russland.

Seit dem Umsturz in Kiew und der darauf folgenden Annexion der Krim wird Russland von vielen Massenmedien wieder als Feind betrachtet. Die NATO veranstaltet Manöver vor der russischen Grenze. Die USA stationieren Raketenabwehrsysteme in Polen und Rumänien. Beide Seiten modernisieren ihre Atomwaffen. Das gilt auch für die US-amerikanischen Atombomben auf deutschem Boden. Europa befindet sich offensichtlich wieder im Kalten Krieg. Die Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) steht auf 2 Minuten vor 12! Gibt es dennoch Chancen für Entspannung und Abrüstung?

 

Input 1: Marion Küpker, (gewaltfreie Aktion Atomwaffen abschaffen, DFG-VK.

Die Rolle der Atomwaffen im neuen Kalten Krieg. Chance für die Abschaffung der Atomwaffen?

 

Input 2: Reinhard Lauterbach, (Journalist und Autor, u.a.: „Bürgerkrieg in der Ukraine“)

Die Interessen der EU, der USA und Russlands im Ukraine Konflikt.

Wege zu Stabilisierung und Entspannung in der Ukraine und in Europa?

 

Input 3:Johanna Bussemer (Leiterin des Referats Europa in der Rosa-Luxemburg Stiftung)

Die USA und die Europäische Union – Konkurrenz oder Zusammenarbeit?

Wie entwickelt sich das Verhältnis angesichts der Politik und Rhetorik von Präsident Trump?

 

Sonntag 18.2., 11:30 Uhr, Friedensgebet der Religionen.

Pfarrsaal St. Anna, an der U- Bahn Station Lehel (erreichbar mit U 4, U 5)

Mein Glaube – Dein Glaube. Menschen verschiedenen Glaubens beten miteinander für den Frieden

 

Aktuelle und weitere Infos: www.friedenskonferenz.info

Mit Unterstützung des Kulturreferats der LH München sowie des Katholischen Fonds. 


vor kurzem stattgefundene Veranstaltungen

Berliner Compagnie:

DAS BILD VOM FEIND. Wie Kriege entstehen. Ein Theaterstück

(Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien)

8.11.2017, 20:00 Uhr, Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 2, 80636 München

Einlass ab 19:00 Uhr;

 

Kostenbeitrag: 15 € normal /  10 € ermäßigt / 6 € für Schulklassen pro Person ab 10 SchülerInnen

MitveranstalterInnen:  HMV- Bildungswerk der DFG-VK Bayern, Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gruppe München; Münchner Friedensbündnis; Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung, Pax Christi München; Ver.di Bezirksseniorenausschuss.

 

 


Informationen zum Stück:

Im November 2013 begann in der Ukraine mit der Ablehnung eines Assoziierungsvertrages mit der EU eine Krise, die von einem spontanen Protest ausgehend über den schon blutigen Euromaidan bis zu dem immer noch andauernden Bürgerkrieg eskalierte. 
Von deutscher Seite werden die Vorgänge in der Ukraine unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtigte Revolution, ist den anderen ein illegitimer Putsch. Dabei erschwert starke Polarisierung eine differenzierte Wahrnehmung des Konflikts und leistet Feindbildern Vorschub. Notwendig ist, die Ursachen des Konflikts genauer wahrzunehmen, Erfahrungen und Leiden auf beiden Seiten ernst zu nehmen und sich von Vorurteilen zu verabschieden. Die Berliner Compagnie möchte dazu einen Beitrag liefern.
Unser Land ist mehrfach in die ukrainischen Geschehnisse involviert, nicht zuletzt durch Überfall und Massenmord Nazi-Deutschlands - eine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart der Ukraine hineinwirkt. Die geschichtlichen Erfahrungen der Menschen in der Ukraine - auch die mit dem Stalinismus - dürfen wir genauso wenig ausklammern wie heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU oder Russlands.  
Ernst zu nehmen ist der Wunsch der ukrainischen Bevölkerung auf dem Maidan nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben genauso wie die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew sowie die russischen Ängste angesichts der NATO- Osterweiterung. Was wir brauchen ist eine neue Entspannungspolitik. Die Gefahr, dass aus einem Krieg in der Ukraine ein Krieg um die Ukraine wird, ist nicht gebannt. 
Das Stück spielt in einer Zeitungsredaktion. Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied.

Stück:Helma Fries, Regie: Elke Schuster, Musikalische Einrichtung: Rudolf Stodola, Kostüme Elke Schuster, Regieassistenz: Jan Chai Maagh, Organisation: Sybille Sellwig, Tourneeplanung: Karin Fries. Es spielen Angelika Warning, Natascha Menzel, Jean-Theo Jost, Rondo Beat, H.G. Fries

dieser Text zum Ausdrucken: Info-Berliner Compagnie München 8.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos: Berliner Compagnie

Expose zum Theaterstück

Fotos: Ida Henschel


 

Informationen zum Thema des Theaterstücks:

Faltblatt des HMV-Bildungswerkes: Kalter Krieg - heisser Krieg

Ukraine Broschüre von 2015, herausgegeben von der Informationsstelle für Militarisierung

Kurzinformation zur Entwicklung der Krise in der Ukraine, HMV-Bildungswerk 2015

Zivile Alternativen im Ukraine - Konflikt. Vortrag von Dr. Karl Gobe-Hagel bei der Münchner Friedenskonferenz 2015

Daniela Dahn: "Kooperation oder Konfrontation mit Rußland"

Die Expansion der NATO nach Osten hat zu einer neuen Ära der Konfrontation mit Russland geführt. Wie kommen wir zurück zu einer Politik der Entspannung und der gemeinsamen Sicherheit? Vortrag von Daniela Dahn bei der Münchner Friedenskonferenz 2017 Videoaufzeichnung vom 17.2. 2017:

http://www.kontext-tv.de/de/blog/muenchner-friedenskonferenz

Manuskript des Vortrags von Daniela Dahn,

ergänzt mit Beobachtungen aus der Münchner Sicherheitskonferenz

 


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