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Für Frieden, Gewaltverzicht und Völkerverständigung
Das Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk
der DFG-VK Bayern

Berliner Compagnie:

DAS BILD VOM FEIND. Wie Kriege entstehen. Ein Theaterstück

(Die Ukraine, Putin, US-Geopolitik und der geheimnisvolle Gleichklang unserer Medien)

8.11.2017, 20:00 Uhr, Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 2, 80636 München

Einlass ab 19:00 Uhr;

Kartenreservierungen unter : 089 - 89 62 34 46, Mo - Do 11- 17 Uhr

direkt an der Donnersberger Brücke (www.freiheiz.com)

Kostenbeitrag: 15 € normal /  10 € ermäßigt / 6 € für Schulklassen pro Person ab 10 SchülerInnen

MitveranstalterInnen:  HMV- Bildungswerk der DFG-VK Bayern, Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Gruppe München; Münchner Friedensbündnis; Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung, Pax Christi München; Ver.di Bezirksseniorenausschuss.

Mit Unterstützung des Kulturreferats der LH München sowie des Katholischen Fonds. 

 

 

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Informationen zum Stück:

Im November 2013 begann in der Ukraine mit der Ablehnung eines Assoziierungsvertrages mit der EU eine Krise, die von einem spontanen Protest ausgehend über den schon blutigen Euromaidan bis zu dem immer noch andauernden Bürgerkrieg eskalierte. 
Von deutscher Seite werden die Vorgänge in der Ukraine unterschiedlich beurteilt. Was den einen eine berechtigte Revolution, ist den anderen ein illegitimer Putsch. Dabei erschwert starke Polarisierung eine differenzierte Wahrnehmung des Konflikts und leistet Feindbildern Vorschub. Notwendig ist, die Ursachen des Konflikts genauer wahrzunehmen, Erfahrungen und Leiden auf beiden Seiten ernst zu nehmen und sich von Vorurteilen zu verabschieden. Die Berliner Compagnie möchte dazu einen Beitrag liefern.

Unser Land ist mehrfach in die ukrainischen Geschehnisse involviert, nicht zuletzt durch Überfall und Massenmord Nazi-Deutschlands - eine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart der Ukraine hineinwirkt. Die geschichtlichen Erfahrungen der Menschen in der Ukraine - auch die mit dem Stalinismus - dürfen wir genauso wenig ausklammern wie heutige geopolitische Absichten von Seiten der USA, der EU oder Russlands.  
Ernst zu nehmen ist der Wunsch der ukrainischen Bevölkerung auf dem Maidan nach Selbstbestimmung und einem besseren Leben genauso wie die Angst vieler Menschen im Donbass vor ukrainisch-nationalistischen Kräften im heutigen Kiew sowie die russischen Ängste angesichts der NATO- Osterweiterung. Was wir brauchen ist eine neue Entspannungspolitik. Die Gefahr, dass aus einem Krieg in der Ukraine ein Krieg um die Ukraine wird, ist nicht gebannt. 
Das Stück spielt in einer Zeitungsredaktion. Lieder wehen herein - ein ukrainisches, ein jüdisches, ein deutsches, ein polnisches, ein russisches Lied.

Stück:Helma Fries, Regie: Elke Schuster, Musikalische Einrichtung: Rudolf Stodola, Kostüme Elke Schuster, Regieassistenz: Jan Chai Maagh, Organisation: Sybille Sellwig, Tourneeplanung: Karin Fries
Es spielen Angelika Warning, Natascha Menzel, Jean-Theo Jost, Rondo Beat, H.G. Fries

dieser Text zum Ausdrucken: Info-Berliner Compagnie München 8.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos: Berliner Compagnie

Expose zum Theaterstück

Fotos: Ida Henschel


 

Informationen zum Thema des Theaterstücks:

Faltblatt des HMV-Bildungswerkes: Kalter Krieg - heisser Krieg

Ukraine Broschüre von 2015, herausgegeben von der Informationsstelle für Militarisierung

Kurzinformation zur Entwicklung der Krise in der Ukraine, HMV-Bildungswerk 2015

Zivile Alternativen im Ukraine - Konflikt. Vortrag von Dr. Karl Gobe-Hagel bei der Münchner Friedenskonferenz 2015

Daniela Dahn: "Kooperation oder Konfrontation mit Rußland"

Die Expansion der NATO nach Osten hat zu einer neuen Ära der Konfrontation mit Russland geführt. Wie kommen wir zurück zu einer Politik der Entspannung und der gemeinsamen Sicherheit? Vortrag von Daniela Dahn bei der Münchner Friedenskonferenz 2017 Videoaufzeichnung vom 17.2. 2017:

http://www.kontext-tv.de/de/blog/muenchner-friedenskonferenz

Manuskript des Vortrags von Daniela Dahn,

ergänzt mit Beobachtungen aus der Münchner Sicherheitskonferenz

 


FKF-20...

Vorschau auf die Friedenskonferenz 2018

Freitag 16.2. 2018, 19:00 Uhr                     Internationales Forum                    Altes Rathaus

 

Alle Formulierungen sind vorläufig!        Stand 20.9. 2017

Franz Alt, Publizist: Kommt endlich zur Vernunft.

Die Friedensbotschaft von Michail Gorbatschov

Julia Karashvili, Frauenorganisation „Consent“, Georgien:

Friedensarbeit im Südkaukasus

Tiffany Easthom, Direktorin Nonviolent Peace Force:

Konzepte und Projekte der Nonviolent Peace Force

 

Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt,

Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

 

Samstag 17.2., 9:30 Uhr                    Gesprächsforum                              DGB- Haus

 

mit den ReferentInnen des Internationalen Forums

 

Samstag 17.2., 19:00 Uhr                                                                             DGB- Haus

Aktuelle Runde zum Thema „Europa- Russland- USA. Zurück zur Gemeinsamen Sicherheit“

Beatrice Fihn, Geschäftsführerin von ICAN (Internationale Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen): Zum Stand der Bemühungen zur Abrüstung bei Atomwaffen (angefragt)

Thomas Roithner: Österreichisches Studienzentrum für Konfliktforschung:

Die Entwicklung der Beziehungen zwischen Europa und den USA. (angefragt)

 

Sonntag 18.2., 11:30 Uhr, Friedensgebet der Religionen.

 
Wir bitten um spenden zur Finanzierung der Friedenskonferenz, Spenden steuerlich absetzbar:
Konto HMV- Bildungswerk, IBAN: DE37 4306 0967 8217 1208 00 ; BIC: GENODEM1GLS

 


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