Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen des Helmut-Michael-Vogel Bildungswerkes
Friedenscafe´
zum Thema:
Ausgrenzung und „Schubladendenken“ im friedenspolitischen Diskurs
17.Okt. 2026, 14:30 – 17:30 Uhr,
Eine Welt Haus, Schwanthaler Straße 80, 80336 München
Eintritt frei, Anmeldung erbeten
Zum Thema:
Es geht um Toleranz, Abgrenzung und Ausgrenzung.
Eine Kultur des Friedens braucht ein hohes Maß an Toleranz gegenüber anders denkenden Menschen. Wie aber begegnen wir Menschen, deren Meinungen wir für nicht tolerierbar halten? Die sog. „Brandmauer“ schützt offensichtlich nicht davor, dass immer mehr Menschen sich hinter ihr versammeln und sich in dem Gefühl des Ausgegrenzt- Seins zusammen-schließen. Inhaltliche Auseinander-setzungen erscheinen dringend notwendig um gesellschaftlichen Spaltungen und Polarisierungen entgegen zu wirken.
Anmeldung erbeten unter: friedenscafedfg@posteo.de
Flyer für den 17.10. zum anschaun und oder Ausdrucken
Was ist ein Friedenscafé?
Ein „World-Café“ zu Friedensfragen. Es ist ein Raum, der es ermöglicht, eigene Sichtweisen zu thematisieren und hinterfragen zu lassen, Sichtweisen anderer kennenzulernen und zu hinterfragen.
Was bezweckt das Friedenscafé?
Es will einen Beitrag zur Meinungsbildung über friedens- und sicherheitspolitische Themen leisten und bietet einen Raum für offene, sachliche und respektvolle Dis-kussionen über Fragen, die uns alle angehen.
Was ist unser Thema?
Diskussionen werden oft nicht vom sachlichen Austausch unterschiedlicher Argumente bestimmt. Oft dominieren Gefühle, Vorurteile und Stimmungen die Gesprächsatmosphäre.
Ein Austausch auf Augenhöhe ist dann nicht möglich und damit auch kein Verständnis der Argumente des Gegenübers.
Ein Beispiel:
„PazifistInnen sind alle naiv!“
Wie kann diese auf Vorurteilen basierende und pauschale Aussage trotzdem zu einem wertschätzenden Gespräch führen?
Es gibt Methoden, um eine Balance zwischen den Gesprächspersonen zu erreichen.
Interesse diese Methoden kennen zu lernen und auszuprobieren?
Wir freuen uns!
Vetranstalter: HMV-Bildungswerk und DFG-VK München
Einladung zur Tagung am 21.11.2026 im Nachbarschaftshaus Gostenhof, Nürnberg, Beginn 13 Uhr
Antimilitarismus in Zeiten von Krieg und Kriegsvorbereitung.
Gegen die Militarisierung von Schule und Hochschule!
Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern, in Zusammenarbeit mit dem HMV-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung, sowie weiteren UnterstützerInnen.
Die deutsche Bevölkerung soll wieder kriegstüchtig werden, weil die Regierungskoalition die Bundeswehr zur stärksten Militärmacht in Europa aufrüsten will. Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Herstellung von Kriegsbereitschaft sind die Schulen sowie die Hochschulen und Universitäten. Mit dem Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern wollte die CSU-geführte Staatsregierung die Hochschulen in Bayern zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zwingen. Mit einer Popularklage gegen dieses Gesetz, angestrengt von der DFG-VK Bayern und der GEW, haben wir ein Urteil des bayerischen Verfassungsgerichtes erreicht. Darin wird die Freiheit von Forschung und Lehre an den Hochschulen und Universitäten verteidigt. Doch die Bundeswehr ist weiterhin an den Schulen mit Vorträgen und Unterrichtsmaterial vertreten.
Mit der Tagung wollen wir die Frage stellen, wie Friedensbewegung und Gewerkschaften der Militarisierung von Schule und Hochschule entgegentreten können.
Themen und Vorträge:
Einführung zur Tagung: Thomas Rödl M.A.
Die Kosten des Krieges. Präsentation: Julian Mühlfellner; Master im Bereich Internationale Beziehungen.
Militarismus in Deutschland – von den Wurzeln der Kriegstüchtigkeit. Dr. Detlef Bald,
Politikwissenschaftler und Militärhistoriker. Von 1971 bis 1996 war er wissenschaftlicher Direktor am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in München.
Bundeswehr an Schule und Hochschule – Die Rechtslage in Bayern. Rechtsanwältin Adelheid Rupp;
Input: Von der Zivilklausel zur Friedensforschung,
Pascal Brandt, AK Zivilklausel an der Uni Siegen, studiert Lehramt für Sozialwissenschaften und Philosophie.
Input: Was tun, wenn die Bundeswehr an die Schule kommt?
Corinna Blume, Vorsitzende im Vorstandsbereich Grundsatzfragen GEW Baden-Württemberg
Input: Aktuelle Rolle der KDV. Klaus Stampfer, DFG-VK
Diskussionsrunde: Gegen Militarisierung oder gegen Militarismus?
Moderation: Marian Janka, Kreisvorsitzender GEW Cham
Workshop: Von der Zivilklausel zur Friedensforschung.
Moderation: Maria Feckl, Projektleiterin der Internationalen Münchner Friedenskonferenz
Workshop: Wenn die Bundeswehr an die Schule kommt?
Moderation: N.N.
Tagungsleitung: Thomas Rödl M.A., Geschäftsführer HMV-Bildungswerk
Ende der Tagung ca. 19 Uhr
Änderungen vorbehalten
Anmeldungen erbeten, absofort möglich: hmv@dfg-vk.de
Eintritt fei, Wir bitten um Spenden, Stichwort Tagung
Kriegssüchtig. Eine Ausstellung
Diese Ausstellung greift die aktuelle Parole „Kriegstüchtig werden!“ in 12 thematischen Plakaten auf. Die Tafeln stellen die aktuellen Maßnahmen der Kriegsvorbereitung zunächst in den Zusammenhang mit den Weltkriegen im 20 Jahrhundert. Dann zeigt sie die finanzielle und globale Dimension der aktuellen Aufrüstung auf. Sie hinterfragt die Behauptung einer militärischen Bedrohung der NATO durch Russland und spricht die Folgen der Erhöhung der Rüstungsausgaben für den Staatshaushalt und für den Sozialstaat an. Darüber hinaus wird die Aufrüstung in eine offensive Orientierung der deutschen Sicherheitspolitik seit1992 eingeordnet. Last not least bringen die letzten Tafeln die nach wie vor bestehende Bedrohung durch Atomwaffen in Erinnerung und ordnen die geplante Stationierung von neuen Mittelstreckenwaffensystemen in die Kriegsstrategien von „Erstschlag“ und „Entwaffnungsschlag“ ein. Die Ausstellung soll daher auch auf die geplanten Aktivitäten gegen die Stationierung der Raketensysteme auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr hinweisen.
Die Ausstellung (13 Tafeln Format Din A0) kann entliehen werden.
Anfragen: bayern@dfg-vk.de
Dokumentation der Tagungen ab 2021 und anderer Veranstaltungen siehe: Archiv
(Nie) Wieder Krieg?
Was hat Deutschland aus dem 2. Weltkrieg gelernt?
Vortrag von Thomas Rödl
Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinte KriegsdienstgegnerInnen Bayern und Geschäftsführer des Helmut-Michael-Vogel Bildungswerks
auf youtube
Die Thesen des Vortrags im Video ca. 45 Minuten und hier die verwendeten Texte und Schaubilder.