Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen des Helmut-Michael-Vogel Bildungswerkes
Friedenscafe´ 
zum Thema:
Darf der Staat das Töten befehlen?
25. Juli 2026, 14:30 – 18:00 Uhr, Sendlinger-Tor-Platz
(beim AIDS-Denkmal), 80331 München
Wir fragen:
Darf der Staat das Töten befehlen?
Wie stehen Sie zur Wehrpflicht?
Wie stehen Sie zu Anwerbekampagnen der Bundeswehr? Wird die grausame Realität von Kriegen verharmlost?
Sind Kriege Bestandteil menschlicher Natur oder können wir sie überwinden?
Warum ein Friedenscafé draußen?
Wenn Politiker über Fragen von Krieg und Frieden beraten, findet vieles unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Doch kaum ein Thema betrifft so unmittelbar die Existenz aller Menschen.
Deshalb benötigen wir eine stärkere öffentliche Diskussion über Kriegsursachen und Kriegsfolgen, sowie über Möglichkeiten, Konflikte ohne die maßlose Gewalt moderner Kriege auszutragen und zu beenden.
Anmeldung erbeten unter: friedenscafedfg@posteo.de
Was ist ein Friedenscafé?
Ein „World-Café“ zu Friedensfragen. Es ist ein Raum, der es ermöglicht, eigene Sichtweisen zu thematisieren und hinterfragen zu lassen, Sichtweisen anderer kennenzulernen und zu hinterfragen.
Was bezweckt das Friedenscafé?
Es will einen Beitrag zur Meinungsbildung über friedens- und sicherheitspolitische Themen leisten und bietet einen Raum für offene, sachliche und respektvolle Dis-kussionen über Fragen, die uns alle angehen.
Was ist unser Thema?
Diskussionen werden oft nicht vom sachlichen Austausch unterschiedlicher Argumente bestimmt. Oft dominieren Gefühle, Vorurteile und Stimmungen die Gesprächsatmosphäre.
Ein Austausch auf Augenhöhe ist dann nicht möglich und damit auch kein Verständnis der Argumente des Gegenübers.
Ein Beispiel:
„PazifistInnen sind alle naiv!“
Wie kann diese auf Vorurteilen basierende und pauschale Aussage trotzdem zu einem wertschätzenden Gespräch führen?
Es gibt Methoden, um eine Balance zwischen den Gesprächspersonen zu erreichen.
Interesse diese Methoden kennen zu lernen und auszuprobieren?
Wir freuen uns!
Vetranstalter: HMV-Bildungswerk und DFG-VK München
Einladung zur Tagung am 21.11.2026 im Nachbarschaftshaus Gostenhof, Nürnberg, Beginn 13 Uhr
Antimilitarismus in Zeiten von Krieg und Kriegsvorbereitung.
Gegen die Militarisierung von Schule und Hochschule!
Veranstalter: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern, in Zusammenarbeit mit dem HMV-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung, sowie weiteren UnterstützerInnen.
Die deutsche Bevölkerung soll wieder kriegstüchtig werden, weil die Regierungskoalition die Bundeswehr zur stärksten Militärmacht in Europa aufrüsten will. Ein wichtiger Ansatzpunkt für die Herstellung von Kriegsbereitschaft sind die Schulen sowie die Hochschulen und Universitäten. Mit dem Gesetz zur Förderung der Bundeswehr in Bayern wollte die CSU-geführte Staatsregierung die Hochschulen in Bayern zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zwingen. Mit einer Popularklage gegen dieses Gesetz, angestrengt von der DFG-VK Bayern und der GEW, haben wir ein Urteil des bayerischen Verfassungsgerichtes erreicht. Darin wird die Freiheit von Forschung und Lehre an den Hochschulen und Universitäten verteidigt. Doch die Bundeswehr ist weiterhin an den Schulen mit Vorträgen und Unterrichtsmaterial vertreten.
Mit der Tagung wollen wir die Frage stellen, wie Friedensbewegung und Gewerkschaften der Militarisierung von Schule und Hochschule entgegentreten können.
Themen und Vorträge:
Einführung – Die Kosten des Krieges. Präsentation: Julian Mühlfellner
Militarismus in Deutschland – von den Wurzeln der Kriegstüchtigkeit. Dr. Detlef Bald;
Bundeswehr an Schule und Hochschule – Die Rechtslage in Bayern. Rechtsanwältin Adelheid Rupp;
Input: Von der Zivilklausel zur Friedensforschung (N.N.)
Input: Was tun, wenn die Bundeswehr an die Schule kommt? (N.N.)
Diskussionsrunde: Gegen Militarisierung oder gegen Militarismus?
Workshop: Von der Zivilklausel zur Friedensforschung
Workshop: Wenn die Bundeswehr an die Schule kommt?
Ende der Tagung ca. 19 Uhr
Kriegssüchtig. Eine Ausstellung
Diese Ausstellung greift die aktuelle Parole „Kriegstüchtig werden!“ in 12 thematischen Plakaten auf. Die Tafeln stellen die aktuellen Maßnahmen der Kriegsvorbereitung zunächst in den Zusammenhang mit den Weltkriegen im 20 Jahrhundert. Dann zeigt sie die finanzielle und globale Dimension der aktuellen Aufrüstung auf. Sie hinterfragt die Behauptung einer militärischen Bedrohung der NATO durch Russland und spricht die Folgen der Erhöhung der Rüstungsausgaben für den Staatshaushalt und für den Sozialstaat an. Darüber hinaus wird die Aufrüstung in eine offensive Orientierung der deutschen Sicherheitspolitik seit1992 eingeordnet. Last not least bringen die letzten Tafeln die nach wie vor bestehende Bedrohung durch Atomwaffen in Erinnerung und ordnen die geplante Stationierung von neuen Mittelstreckenwaffensystemen in die Kriegsstrategien von „Erstschlag“ und „Entwaffnungsschlag“ ein. Die Ausstellung soll daher auch auf die geplanten Aktivitäten gegen die Stationierung der Raketensysteme auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr hinweisen.
Die Ausstellung (13 Tafeln Format Din A0) kann entliehen werden.
Anfragen: bayern@dfg-vk.de
Dokumentation der Tagungen ab 2021 und anderer Veranstaltungen siehe: Archiv
(Nie) Wieder Krieg?
Was hat Deutschland aus dem 2. Weltkrieg gelernt?
Vortrag von Thomas Rödl
Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinte KriegsdienstgegnerInnen Bayern und Geschäftsführer des Helmut-Michael-Vogel Bildungswerks
auf youtube
Die Thesen des Vortrags im Video ca. 45 Minuten und hier die verwendeten Texte und Schaubilder.